Dear Readers,
Land is the foundation of food security, economic participation, and political space – yet access to it remains unequally distributed across the world. Overlapping and at times contradictory legal systems, exclusion mechanisms, and unequal levels of knowledge about one’s own rights exacerbate existing disparities and fuel conflict and insecurity. Women, young people, and other marginalized groups are particularly affected. We must ask ourselves: Who owns land, who uses it – and who is left out? These are questions that go far beyond ownership and touch on social justice, participation, and the future of rural areas.
The International Land Coalition stresses that land rights are about dignity and future prospects. John World Bonoua and Faith Alubbe show how youth and civil society push for fair land use and inclusive governance. A Welthungerhilfe paper highlights the role of land reform in sustainable development. Closing events organized by the NELGA network and GIZ underline the value of networks and knowledge exchange. Also, a digital photo exhibition adds field stories and concrete examples of equitable land governance.
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Liebe Leser*innen,
Land ist Grundlage für Ernährung, wirtschaftliche Teilhabe und politischen Raum – doch der Zugang dazu ist weltweit ungleich verteilt. Überlappende und teils widersprüchliche Rechtssysteme, Ausschlussmechanismen und ungleiche Wissensstände über eigene Rechte verstärken bestehende Disparitäten und führen zu Konflikten und Unsicherheit. Besonders betroffen sind Frauen, junge Menschen und andere marginalisierte Gruppen. Wir müssen uns fragen: Wem gehört Land, wer nutzt es und wer bleibt ausgeschlossen? Fragen, die weit über Eigentum hinausreichen und über soziale Gerechtigkeit, Teilhabe und die Zukunft ländlicher Räume entscheiden.
Die International Land Coalition betont, dass es bei Landrechten um Würde und Zukunftsperspektiven geht. John World Bonoua und Faith Alubbe zeigen, wie junge Menschen und die Zivilgesellschaft sich für eine faire Landnutzung und inklusive Regierungsführung einsetzen. Ein Papier der Welthungerhilfe hebt die Rolle von Landreformen für eine nachhaltige Entwicklung hervor. Abschlussveranstaltungen des NELGA-Netzwerks und der GIZ unterstreichen den Wert von Netzwerken und Wissensaustausch. Eine digitale Fotoausstellung ergänzt die Berichte aus der Praxis und liefert konkrete Beispiele für eine gerechte Landverwaltung.
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